Nordkoreanische Nachrichtensprecherin

Im südkoreanischen Fernsehen wird gerade immer wieder die nordkoreanische Nachrichtensprecherin gezeigt. Es klingt sehr dramatisch und sehr stolz wie sie verkündet, dass ein Raketenstart geglückt ist. Ich verstehe zwar kein Wort, aber so, wie sie alles betont, wäre sie hervorragend als Märchenerzählerin für Kinder geeignet. Aber irgendwie ist das ja das Gleiche… .

 

Joint Security Area (JSA)

Jetzt, wo ich das sechste Mal in Südkorea bin, habe ich es endlich mal geschafft die JSA zu besuchen. Eigentlich gehört diese Tour zum Standardprogramm und selbst die Backpacker, die insgesamt nur drei Tage in Korea bleiben, machen meistens diese Tour mit.

Gestern war es dann endlich so weit ich habe mir die Grenze zwischen Nord- und Südkorea angeschaut. Und natürlich bin ich auch die typischen 4 Meter über die Grenze nach Nordkorea hinein gegangen.

Das JSA-Museum vermittelt einen Eindruck über die Geschichte der JSA und die zahllosen Zwischenfälle zwischen Nord- und Südkorea, die es dort schon gab.
Das JSA-Museum vermittelt einen Eindruck über die Geschichte der JSA und die zahllosen Zwischenfälle zwischen Nord- und Südkorea, die es dort schon gab.
Durch die Mitte der blauen Baracken verläuft die Grenze. Das graue Gebäude im Hintergrund ist das Besucherzentrum von Nordkorea.
Durch die Mitte der blauen Baracken verläuft die Grenze. Das graue Gebäude im Hintergrund ist das Besucherzentrum von Nordkorea.
Die Flagge der Vereinten Nationen auf dem Tisch in der Mitte des zentralen Tisches.
Die Flagge der Vereinten Nationen auf dem Tisch in der Mitte des zentralen Tisches.
Der Betonstreifen markiert die Grenze. Auf der linken Seite ist Nord- und auf der rechten Südkorea.
Der Betonstreifen markiert die Grenze. Auf der linken Seite ist Nord- und auf der rechten Südkorea.
Während dem Besuch bewacht ein Südkoreanischer Soldat die Tür nach Nordkorea. Auf dem Foto stehe ich ca. 4 Meter hinter der Grenze auf Nordkoreanischem Gebiet.
Während dem Besuch bewacht ein Südkoreanischer Soldat die Tür nach Nordkorea. Auf dem Foto stehe ich ca. 4 Meter hinter der Grenze auf Nordkoreanischem Gebiet.

seltsame Uhrzeiten

Als wir heute die Zeiten für Kinofilme online herausgesucht haben, dachte ich erst an einen Schreibfehler: der Film sollte um 26:20 Uhr laufen. Nach einigen Erklärungen von Hyeyeon habe ich es dann verstanden: ein Film, der Mittwoch um 26:20 Uhr läuft fängt am Donnerstagmorgen um 02:20 (= 26:20 – 24:00) Uhr an. Eigentlich logisch!

Der aktuelle Star-Wars-Film läuft auch mitten in der Nacht.
Der aktuelle Star-Wars-Film läuft auch mitten in der Nacht.

Fenster putzen

In Seoul gibt es sehr viele hohe Wohnhäuser mit über 20 Stockwerken. Hin und wieder müssen dort auch die Fenster geputzt werden. Dafür seilt sich dann jemand vom Dach aus ab, hat einen Wasserschlauch dabei und putzt Stockwerk für Stockwerk die Fenster von außen.

Der Fensterputzer hängt an einem einfachen Seil und schwingt von links nach rechts um das komplette Fenster zu putzen.

Rehe mitten in Seoul?

Heute ist mir auf der Stadtautobahn mitten in Seoul das Schild „Achtung Rehe“ begegnet. Wo sollen denn dort die Rehe herkommen?

Ein Schild auf der Stadtautobahn, dass vor Rehen warnt.   
Das Schild steht mitten auf einer 6-spurig ausgebauten Stadtautobahn.
Das Satellitenbild zeigt, dass das Schild wirklich mitten in der 10 Millionen Einwohner Stadt Seoul steht. Es ist weit und breit kein Waldgebiet erkennbar.

Die Auflösung ist eigentlich ganz einfach: dort gibt es einen Wildpark in dem auch Rehe gehalten werden. Wenn einmal eines ausreißt, könnte es auf die Autobahn laufen…

Zu der Parkanlage 서울숲 (Seoul Forest) gehört auch ein Wildgehege mit Damwild.

Schutzhelm für Babys

In Korea findet man wieder viele interessante Dinge für Babys. Marie hat jetzt einen Helm geschenkt bekommen. Er ist komplett aus Stoff und soll davor schützen sich beim Sitzen / Krabbeln / Stehen lernen sich den Kopf zu stoßen. Angeblich ist das aber keine koreanische Erfindung, sondern wurde aus den USA importiert.

Ein Stoffhelm für Babys.
Ein Stoffhelm für Babys.

Schlange stehen

Für Ausländer gibt es in Japan ein sehr großes Fettnäpfchen: die Warteschlangen. Vor Restaurants, an U-Bahn Türen oder Shops kann es bei den vielen Menschen in Tokio schon mal zu Wartezeiten kommen. Die Japaner verhalten sich dann vorbildlich und bilden eine Schlange. Damit diese Schlange nicht den Gehsteig vor der Lokalität versperrt, muss das Ende der Warteschlange nicht zwangsläufig mit dem Eingang der Lokalität übereinstimmen.
Unerfahrene machen gerne den Fehler an etwas vorbeizulaufen und zu denken: „Toll, hier muss ich ja gar nicht warten!“, nur um dann vom Personal darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass man sich gerade in einer 100m langen Schlange ganz nach vorne gedrängelt hat.
Und ist das heute schon zum zweiten Mal so passiert. Aber wer kann schon Ahnen, dass ein Geschäft, das in einer Straße mit Restaurants und Geschäften nichts anderes als überteuertes Popkorn aus Chicago verkauft, sooo beliebt ist …

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